Das Wie und Was eines Newsletters beschäftigt viele unserer Abonnenten. Einige der Fragen und Antworten fassen wir hier zusammen.
Planung eines Newsletters
Die grundsätzlichen Herausforderungen beim Newsletter-Marketing für Kleinunternehmen können so zusammengefasst werden:
- Wie kann ein Newsletter in einem kleinen Unternehmen realisiert werden?
- Welche einfachen und guten, aber wenig kostenintensiven Hilfsmittel gibt es?
- Wie kann ein Versand in eigener Verantwortung durchgeführt werden?
- Woher bekommt man als Kleinunternehmen die Rechtssicherheit für den Versand?
- Welche "Fallen" gibt es, z.B. Risiko einer Abmahnung?
Und der wichtigste Punkt: Welche Inhalte sind für unsere Kunden interessant und wie müssen bzw. können die gestalterisch dargestellt werden?
Die angesprochenen technisch-organisatorischen Anforderungen werden von den meisten fertigen Versandsystemen erfüllt. Von den Textgestaltungsmöglichkeiten bis zur Erfolgsmessung ist bei "richtigen" Versandlösungen bereits alles enthalten. Unterschiede gibt es aber in der Informationstiefe und bei der Aufarbeitung der Daten.
Für die rechtlichen Fragen gibt es eine Reihe von Standards, die erfüllt werden müssen, um auf der sicheren Seite zu sein. Das betrifft Fragen des Impressums, der Datenerhebung und Datenverwendung oder wer was und welche E-Mails erhalten darf.
Abonnentengewinnung
Ohne Frage, doppeltes Opt-In ist heute die einzige Lösung, die im Newsletter-Marketing noch anzuraten ist. Denn nur so ist gewährleistet, dass Sie als Newsletterbetreiber einen legitimen Versand nachweisen können. Doch die Gestaltung dieses Anmeldeprozesses ist nicht unproblematisch. Bei etlichen Betreibern gehen ein Drittel und mehr Interessenten auf dem Weg verloren. Was kann man tun?
Die naheliegende Lösung ist rechtlich heikel und personalaufwändig. Weil eine bedeutende Zahl an potenziellen Empfängern den letzten Schritt nicht tut, schrieb man diese Personen nochmals an. Das führte immerhin dazu, dass ein Drittel aktiviert werden konnte.
Heikel ist dieses Verfahren dadurch, dass sich unter den erneut Angeschriebenen auch Adressaten befinden können, die den Newsletter gar nicht bestellt haben. Wer von diesen eine erneute Anfrage bekommt, könnte dem Unternehmen eine Abmahnung schicken. Denn eine Nicht-Reaktion auf die Mail zum Eintrag in den Newsletter kann ja schliesslich auch eine aktive Zustimmungsverweigerung sein..
Der Lösungsansatz ist hier eher in einer Überprüfung der Text- und Verfahrensgestaltung zu finden.
Mehr Abonnenten
"Zurzeit drückt mich hier der Schuh: den Newsletter auf eine höhere Auflage bringen, ohne dafür viel Geld auszugeben".
Mehr Abonnenten zu bekommen, das ist ohne Frage ein sinnvolles Ziel für den Newsletterbetreiber. Denn jeder Abonnent mehr ist ein potenzieller Kunde, der kosteneffizient erschlossen werden kann. Das klingt zunächst einmal wieder völlig banal. Doch die Praxis zeigt, dass hier Gelder ohne Ende verschwendet werden. Zwar wird für die Besuchergewinnung gezahlt, doch für die Interessentengenerierung fehlt es häufig an passenden Massnahmen.
Doch so leicht wird heute kein Newsletter mehr abonniert. Der Newsletter steht in einer harten Konkurrenz zu anderen Newsletters, die ebenfalls um das wichtigste Gut buhlen: Zeit. Die ist nämlich nicht vermehr-, sondern nur teilbar.
Also braucht es sehr, sehr gute Gründe, warum jemand noch Ihren Newsletter dazu (oder an Stelle eines anderen!) abonnieren soll
Will man seinen Datenbestand erweitern, stehen im Prinzip zwei Wege offen: die eigene Generierung über Werbeaktionen oder der Zukauf von Adressen bei Adresshändlern.
Ersteres Verfahren ist vielleicht sicherer, aber dafür zeitaufwändiger. Der Zukauf von Adressen geht selbstredend schnell. Der Adressenerwerb setzt aber voraus, dass man der Adresserhebung durch die Adresshändler vertrauen kann. Hier sind gerade diejenigen, die gerade erst als Newsletterbetreiber starten, angesichts eines unübersichtlichen Marktes unsicher.
Zusammenfassed: Es ist wichtig,
- dass der Inhalt interessant ist für potentielle Kunden - es muss ihnen etwas bringen
- die Angeschriebenen dürfen den Newsletter nicht als Spam betrachten. Das bedeutet, dass sie sich freiwillig abonnieren und jederzeit der Newsletter abbestellen können.
Keine leichte Aufgabe, aber durchaus machbar! Für mehr Infos über die rechtlichen Grundlagen können Sie auch unsere Datenschutzbestimmungen und Informationen hier lesen.